Madagaskars tropische Inselwelt Nosy Boraha

Was wäre eine Reise durch Andalusien ohne den Besuch von Granada und seiner weltberühmten Alhambra? Die Paläste mit der Festung und Parkanlage thronen majestätisch über der Stadt, mit dem Gebirgszug der Sierra Nevada als wunderschöner Hintergrund. Ein Spaziergang durch das historische Stadtzentrum führt dich zu vielen lauschigen Plazas, im ganz in weiß gehaltenen Albaicin-Viertel findest du tolle Tapas-Bars, während aus den Höhlen von Sacromonte Flamenco-Rhythmen erklingen.

Wo liegt die Insel Sainte-Marie?

Die Insel Sainte-Marie (auch Nosy Boraha genannt) liegt vor der Nordostküste der Hauptinsel Madagaskars im Indischen Ozean. Sie erstreckt sich parallel zum Festland und ist durch einen schmalen Meeresarm vom madagassischen Hauptland getrennt. Die Entfernung zur Küste beträgt nur wenige Kilometer, dennoch wirkt die Insel deutlich abgeschiedener und ruhiger als viele Regionen auf dem Festland.

Geografisch gehört Sainte-Marie zur tropischen Ostseite Madagaskars, die vom warmen Indischen Ozean und feuchten Passatwinden geprägt ist. Die Insel ist langgezogen, schmal und überwiegend flach, mit sanften Hügeln im Inselinneren. Korallenriffe, Lagunen und geschützte Buchten prägen die Küstenlinie und machen Sainte-Marie zu einem wichtigen Rückzugsgebiet für Meereslebewesen.

Durch ihre Lage entlang der Wanderroute der Buckelwale ist die Insel weltweit bekannt. Jedes Jahr ziehen die Tiere zwischen Juli und September dicht an der Küste vorbei, was Sainte-Marie zu einem der besten Orte für Walbeobachtungen im Indischen Ozean macht.

Strandurlaub und Reise nach Madagaskar
Inselwelt und Strandurlaub auf deiner Reise nach Madagaskar.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Geschichte von Sainte-Marie ist eng mit dem Meer verbunden. Schon früh nutzten Seefahrer die geschützte Lage der Insel als Zwischenstopp an der Ostküste Madagaskars. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Sainte-Marie zu einem wichtigen Rückzugsort für Piraten, die hier ihre Schiffe reparierten, Handel trieben und sich vor Verfolgern versteckten.

Mit dem Rückgang der Piraterie gewann Frankreich zunehmend Einfluss. Sainte-Marie wurde im 18. Jahrhundert französisches Protektorat, lange bevor Madagaskar selbst kolonisiert wurde. Die Insel entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsposten im Indischen Ozean, der Afrikas Festland, den mittleren Osten, Indien und Europa verband. Die Insel lag strategisch günstig, was sie für Gewürze, Holz, Zucker, Elfenbein und später auch für Sklavenhandel bedeutsam machte. Spuren dieser Zeit sind noch heute in der Architektur und in einigen Ortsnamen zu erkennen.

Trotz der kolonialen Vergangenheit bewahrte sich Sainte-Marie ihren ruhigen, eigenständigen Charakter. Die Insel blieb lange abgeschieden und entwickelte sich langsamer als andere Regionen Madagaskars. Genau diese Zurückhaltung prägt sie bis heute. Geschichte, Natur und Inselleben gehen hier still und harmonisch ineinander über und machen Sainte-Marie zu einem Ort, der mehr erzählt, als man auf den ersten Blick erwartet.

Dorf auf der Pirateninsel Sainte-Marie
Dorf im Hinterland auf der Pirateninsel Sainte-Marie.

Legendäre und notorische Pirateninsel

Sainte-Marie war im 17. und frühen 18. Jahrhundert eine der bekanntesten Pirateninseln der Welt. Ihre Lage vor der Ostküste Madagaskars war ideal, denn hier verliefen wichtige Handelsrouten zwischen Europa, Indien und Arabien. Geschützte Buchten, frisches Wasser und dichte Vegetation machten die Insel zu einem perfekten Versteck für Piraten, die nach Beutezügen Schutz suchten.

In der Zeit der Piraten trug die Insel nicht den heutigen Namen Sainte-Marie, sondern war unter dem Namen Ile aux Forbans bekannt, was übersetzt »Insel der Freibeuter« bedeutet. Auch der englische Name St. Mary’s Island war gebräuchlich, vor allem unter britischen Seeräubern.

Berühmte Piraten wie William Kidd, Thomas Tew oder Henry Every sollen Sainte-Marie regelmäßig angelaufen haben. Die Insel war kein reines Versteck, sondern zeitweise ein richtiges Piratenzentrum. Es gab einfache Siedlungen, Handel mit der lokalen Bevölkerung und sogar feste Gemeinschaften. Einige Piraten ließen sich dauerhaft nieder, heirateten einheimische Frauen und lebten als Händler oder Plantagenbesitzer weiter.

Piraten Taverne in Ambodifototra
Piraten Taverne in der Inselhauptstadt Ambodifototra.

Flora und Fauna auf Sainte-Marie

Sainte‑Marie besticht durch eine üppige und vielfältige Natur. Die Flora reicht von hohen Kokospalmen über dichte Mangrovenwälder bis hin zu bunten tropischen Blumen und Sträuchern, die entlang der Küsten und in den Gärten der Insel wachsen. In den Lagunen und Süßwasserbereichen gedeihen Mangroven, Seerosen und andere tropische Wasserpflanzen, die kleinen Tieren Lebensraum bieten.

Die Fauna ist nicht ganz so vielfältig und spannend wie beispielsweise im Masoala-Nationalpark auf der Hauptinsel Madagaskar. In den Küstengewässern leben bunte Fische, Krabben und gelegentlich Meeresschildkröten. Die hervorstechende Tierart sind die Buckelwale, die im Spätsommer und Herbst an der Küste vorbeiziehen. Auch auf dem Land stößt man immer wieder auf Lemuren, Chamäleons oder kleine Reptilien, die sich in der tropischen Vegetation verstecken.

Dorfgemeinschaften und Familien bauen Bananen, Papayas, Ananas, Mangos, Kokosnüsse und andere exotische Früchte an, die sowohl für den Eigenbedarf als auch für den lokalen Markt gedacht sind. Daneben werden Reisfelder bewässert angelegt, meist in kleinen Parzellen entlang der Flussläufe oder in flachen Ebenen, und liefern die wichtigste Grundnahrungsquelle der Inselbewohner. Die Landwirtschaft ist geprägt von traditionellen Anbaumethoden, bei denen Handarbeit und einfache Werkzeuge dominieren, was die Felder harmonisch in die tropische Landschaft integriert.

Reisfeld auf der Insel Sainte-Marie
Reisfelder werden von Dorfgemeinschaften und Familien in der Inselmitte gepflegt.

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

  • Hauptort Ambodifotatra: Hauptort von Sainte‑Marie, das lebendige Herz der Inselwelt, mit dem Hafen, Märkten, kleinen Läden und authentischen Restaurants.
  • Piratenfriedhof: Historische Grabsteine mit Totenkopf‑Symbolen, Zeugnis der Piratenzeit. Ein kleiner Spaziergang von Ambodifotatra, oft mit lokalen Geschichten erzählt.
  • Ile aux Forbans: Eine kleine Insel nahe Sainte‑Marie, die früher als Piratenversteck diente. Heute erreichbar per Boot oder Kanu und beliebt für kurze Ausflüge.
  • Lokale Dörfer: Kleine Dörfer, in denen man das Inselleben und die madagassische Kultur kennenlernen kann.
  • Botanische Highlights: Tropische Vegetation, Kokospalmen und Mangrovenwälder, ideal für Spaziergänge oder Naturbeobachtungen.
  • Buckelwal-Beobachtung: Zwischen Juli und September ziehen Buckelwale an der Küste vorbei. Einige Anbieter auf der Insel bieten Touren zur Walbeobachtung an.
  • Strände und Lagunen: Weiße Sandstrände, ruhige Lagunen zum Schwimmen, Schnorcheln oder Kajakfahren.
  • Piscine Naturelle: Im Norden von Sainte‑Marie findest du diesen von Felsen geschützten Meerespool, ideal zum Schwimmen und Entspannen in unberührter Natur.
  • Ile aux Nattes: kleine, ruhige Tropeninseln südlich von Sainte‑Marie, bekannt für weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und entspannte Insellandschaft.

Hauptort Ambodifotatra

Ambodifotatra ist das Zentrum von Sainte‑Marie und zugleich der wichtigste Hafen der Insel. Zwischen bunten Häusern, kleinen Geschäften und Märkten spürt man den Alltag der Einheimischen, die hier einkaufen, arbeiten oder einfach zusammenkommen. Der Rhythmus ist gemächlich und entspannt, die Inselbewohner kennen keine Hektik. In den Straßen findet man kleine Restaurants und Cafés, die lokale Küche und frische Meeresfrüchte anbieten.

Vom Hafen aus starten Boote zu Ausflügen wie der Walbeobachtung, zur Ile aux Forbans oder zu abgelegenen Stränden, sodass der Ort auch für Reisende Dreh- und Angelpunkt vieler Aktivitäten ist.

Obwohl es auch in Ambodifotatra einige Unterkünfte gibt, empfehlen wir dir lieber ein Hotel oder Lodge im südlichen Teil von Sainte-Marie zu buchen. Da findest du wunderbare Optionen mit eigenem Strand direkt am Meer.

Hauptstadt Ambodifototra auf der Insel Sainte-Marie
Grösster Ort und Hauptstadt Ambodifototra auf der Insel Sainte-Marie.

Alter Piratenfriedhof

Ein sichtbares Zeugnis der Seeräuberzeit ist der Piratenfriedhof von Sainte-Marie, einer der wenigen erhaltenen seiner Art weltweit. Zwischen schiefen Grabsteinen und alten Inschriften liegt hier auch das legendäre Grab von Captain Kidd, auch wenn Historiker über dessen Echtheit diskutieren. Der Ort vermittelt bis heute eine geheimnisvolle Stimmung und macht die Vergangenheit der Insel greifbar.

Du kannst den alten Piratenfriedhof besichtigen. Er befindet sich südlich des Hauptorts Ambodifotatra. Gleich nach dem Damm musst du dich links halten und der Bucht entlang marschieren, vorbei am Fußballplatz und schon bist du da. Der Spaziergang vom Zentrum hierher dauert rund 30 Minuten. Oder du nimmst ein Tuk-Tuk. Heure vor Ort einen lokalen Führer an, diese wissen so manche spannende Geschichte aus der Piratenzeit zu erzählen und machen den Besuch erst zu einem Erlebnis.

Piratenfriedhof auf der Insel Sainte-Marie
Grabsteine auf dem Piratenfriedhof auf der Insel Sainte-Marie.

Ausflug zur kleinen Ile aux Forbans

Möchtest du noch tiefer eintauchen in die Piratenzeit? Mit dem Boot oder Kanu ist die kleine »Insel der Freibeuter« nur einige Paddelschläge entfernt. Die heute unbewohnte Insel diente früher als Versteck und Zuflucht der Seeräuber. Auf der Insel kannst du die Natur erkunden, durch Palmenhaine spazieren und an kleinen Stränden innehalten. Es gibt zwar nicht viel zu sehen und doch gehört die Ile aux Forbans zu den Sehenswürdigkeiten von Sainte-Marie.

Ile aux Forbans die Insel der Freibeuter
Ile aux Forbans, die Insel der Freibeuter.

Buckelwale in freier Wildbahn beobachten

Wer zwischen Juli und September nach Sainte‑Marie reist erlebt ein ganz besonderes Highlight. Die Insel ist eines der besten Ziele weltweit, um Buckelwale in freier Wildbahn zu beobachten. Die riesigen Meeressäuger ziehen aus der Antarktis in die warmen Küstengewässer Madagaskars, um zu paaren und ihre Jungen zu gebären. Die besten Chancen hat man in Juli und August, wenn die Tiere besonders aktiv sind.

Die Touren starten meist früh am Morgen vom Hafen in Ambodifotatra oder werden direkt von Hotels und Lodges organisiert. Auf kleinen Booten gleitest du hinaus auf das ruhige Wasser, beobachtest die Wale beim Auftauchen, Springen oder bei ihren Gesängen unter Wasser und spürst die schiere Kraft dieser majestätischen Tiere.

Viele Anbieter arbeiten mit lokalen Naturschutzorganisationen zusammen, sodass die Tiere respektvoll beobachtet werden. Die Ausflüge dauern in der Regel zwei bis drei Stunden. Meist kannst du die Fahrt noch mit einem Picknick, Schnorcheln oder einem Besuch der umliegenden Lagunen verbinden.

Leider fällt unsere Madagaskar-Reise nicht in die Sommermonate und wir können dir keine spektakulären Fotos von Buckelwalen präsentieren.

Ausflug und Tour zur Walbeobachtung in Madagaskar
Ausflug und Tour zur Walbeobachtung in Madagaskar.

Piscine Naturelle im Norden der Insel

Im äußersten Norden von Sainte‑Marie, abseits der üblichen Touristenrouten, verbirgt sich eine der eindrucksvollsten Naturschönheiten der Insel: Piscine Naturelle, ein Ensemble von natürlichen Meerespools.

Hier hat das Meer über Jahrtausende eine Barriere aus schwarzen, vulkanischen Felsen geformt, gegen die die Wellen des Indischen Ozeans brechen. Hinter dieser natürlichen Schutzmauer ruhen mehrere flache, türkisblaue Wasserbecken, in denen das Wasser so klar ist, dass es fast wie ein riesiges, natürliches Schwimmbecken wirkt – ruhig, einladend und perfekt zum Baden.

Die Fahrt zu den Piscine Naturelle ist bereits ein kleines Abenteuer. Vom Hauptort Ambodifotatra aus geht es auf einer recht gut ausgebauten Straße durch tropische Landschaften, Palmenhaine und kleine Dörfer ganz in den Norden hoch. Die Strecke beträgt rund 40 km. Du kannst einen Tuk-Tuk-Fahrer anheuern oder frage in deinem Hotel nach einer passenden Transportmöglichkeit.

Piscine Naturelle schwimmen im Meer
Bei der Piscine Naturelle im Norden der Insel kannst du geschützt im Meer schwimmen.

Schwesterinsel Ile aux Nattes

Wir möchten dir die kleine Schwesterinsel von Sainte-Marie vorstellen: Ile aux Nattes. Das Eiland vor der Südspitze von Sainte-Marie wirkt wie eine eigene, ruhige Welt. Palmen säumen die weißen Sandstrände. Das Wasser ist klar und schimmert in allen Blau- und Türkistönen. Die Atmosphäre ist entspannt und ursprünglich.

Die Insel ist so klein, dass man sie zu Fuß in kurzer Zeit umrunden kann. Es gibt keine Straßen, keine Autos und keinen Lärm. Stattdessen hörst du das Meer, den Wind in den Palmen und manchmal Musik aus einem kleinen Dorf. Die Menschen leben vor allem vom Fischfang, vom Anbau von Vanille und vom sanften Tourismus.

Ile aux Nattes ist bekannt für ihre schönen Badeplätze. Der Sand ist weich und hell. Das Meer ist meist ruhig und ideal zum Schwimmen. Beim Schnorcheln siehst du bunte Fische und Korallen direkt vor der Küste. Besonders schön sind die Sonnenuntergänge, wenn der Himmel orange und rosa leuchtet und sich die Farben im Wasser spiegeln.

Strand auf der Insel Sainte-Marie bei Madagaskar
Strand auf der Insel Sainte-Marie.

Im Inneren der Insel gibt es kleine Pfade durch tropische Vegetation. Dort wachsen Palmen, Bananenpflanzen und andere exotische Gewächse. Du kannst einfache Häuser, kleine Felder und versteckte Strände entdecken.

An der Südspitze von Sainte-Marie warten Bootsführer auf Kundschaft. Handle einen Preis aus und schon gleitest du die kurze Distanz übers Meer zur kleinen Schwesterinsel. Ile aux Nattes ergibt einen wunderbaren Tagesausflug. Unternimm eine Wanderung entlang dem Strand rund um die Insel, genieße ein Bad im Meer und lass dir von einer der Familien ein feines Gericht mit frischem Fisch oder Meeresfrüchten zubereiten. Einfach herrlich.

Wie wäre es mit einer Übernachtung hier? Das Hotel Maningory* ist ein charmantes, strandnahes Hotel und Restaurant mit traditionellen Holzbungalows direkt am Meer im Norden der Insel.

Die Aurora Lodge* liegt im Süden der Ile aux Nattes. Die Eco-Lodge bietet gemütliche Bungalows mit eigener Terrasse und Meerblick.

Strand und Küste auf der Insel Ile aux Nattes
Strand und Küste auf der Insel Ile aux Nattes.

Reiseinformationen und Reisetipps

Anreise mit dem Flugzeug

Wenn du die Insel Sainte‑Marie lieber schnell und komfortabel erreichen möchtest, kannst du die Anreise mit dem Flugzeug wählen. Vom internationalen Flughafen Antananarivo startet mehrmals pro Woche ein kleiner Propellerflieger von Madagascar Airlines direkt nach Sainte‑Marie.

Der kleine Flughafen liegt am Südende der Insel. Mit dem Taxi oder einem Tuk-Tuk gelangst du auf einer asphaltierten Straße in den Hauptort Ambodifotatra oder in dein Hotel.

Madagassische Kinder
Madagassische Kinder haben Spass.

Anreise mit dem Boot

Zuerst musst du in die Hafenstadt Soanierana Ivongo reisen. Die Straße von Madagaskars Hauptstadt Antananarivo hierher ist lang und abenteuerlich. Auf rund 520 Kilometern schlängelt sich die Strecke über das Hochland an die Ostküste, vorbei an kleinen Dörfern, Reisfeldern und tropischen Wäldern. Da die Infrastruktur nicht mit europäischen Fernstraßen vergleichbar ist, dauert die Fahrt mit dem Bus oder Sammelbus (Taxi‑Brousse) meist einen ganzen Reisetag. Je nach Wetter, Verkehr und Zustand der Straße sind das etwa 8-12 Stunden oder mehr.

Vom beschaulichen Küstenort Soanierana-Ivongo gibt es regelmäßigen Bootsverkehr zum Inselhafen Ambodifotatra, dem Hauptort auf der Insel Sainte-Marie. Die Überfahrt dauert je nach Bootstyp, Wetter und Meer etwa 1,5 bis 2 Stunden auf einem der Schnellboote oder etwas länger, wenn du ein traditionelles Passagierschiff nutzt.

Anreise mit dem Boot vom Festland zur Insel
Anreise mit dem Boot vom Festland zur Insel.

Hotel und Unterkunft

Unsere Hotelempfehlungen befinden sich alle im südlichen Teil der Insel an der attraktiven Westküste, mit traumhaften Sonnenuntergängen. Die Preisspanne ist beträchtlich, zwischen den einfachen Bungalows bei Chez Nath zur edlen Princesse Bora Lodge findet jeder Reisende eine passende Unterkunft. Einige Hotels haben eine Mindestaufenthaltsdauer von drei oder mehr Nächten. Doch bestimmt möchtest du sowieso so lange bleiben, würden wir unbedingt so empfehlen. 

Hotel Villas Vohilava auf der Insel Sainte-Marie
Hotel Villas Vohilava mit dem langen Steg raus in den Indischen Ozean.
  • Budget | Bungalows Chez Nath*
    Dies ist eine einfache, preisgünstige Unterkunft mit kleinen Bungalows in einem tropischen Garten, nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Von der eigenen Terrasse aus kannst du das ruhige Inselleben beobachten und den Blick aufs Wasser genießen. Vor Ort gibt es ein kleines Restaurant, in dem du lokale Gerichte probieren kannst. Die Betreiber der Bungalows Chez Nath* helfen gerne bei der Organisation von Ausflügen zu den Sehenswürdigkeiten. Die Atmosphäre ist locker und familiär, ideal für Reisende, die authentisch und kostengünstig das Inselleben genießen möchten.
  • Mittelklasse | Hotel Villas de Vohilava*
    Bei unserem letzten Aufenthalt auf der Insel Sainte-Marie waren wir in den Villas de Vohilava* einquartiert. Die Unterkunft bietet geräumige Holzhäuser direkt am Meer mit viel Platz für Familien oder kleine Gruppen. Jede Villa hat eine Terrasse mit Hängematte, von der aus man den Blick über das Meer genießen kann. Zur Anlage gehören ein Restaurant, eine Bar mit Billardtisch, ein kleines Schwimmbecken direkt am Strand und einlangerSteg, der weit ins Meer hinausführt. Gerne wieder, hat uns sehr gut gefallen.
  • Obere Mittelklasse | Mantis Soanambo Hotel*
    Dieses Hotel liegt direkt am Meer an der Westküste von Sainte‑Marie. Das Mantis Soanambo* bietet moderne Zimmern und atemberaubenden Meerblick. Hübsch gestaltet ist der großzügige Poolbereich. Dazu kommen hervorragende gastronomische Angebote mit frischen, lokalen Spezialitäten.
  • Luxus | Princesse Bora Lodge*
    Das vornehme Hotel liegt direkt am weißen Sandstrand von Sainte‑Marie und verbindet luxuriösen Komfort mit tropischer Ruhe. Die Anlage bietet elegante Bungalows, einen großen Pool, ein Spa und einen atemberaubenden Blick auf das türkisfarbene Meer. Die Princesse Bora Lodge* wurde von einer Schweizer Familie aufgebaut und wird heute von François‑Xavier Mayer (genannt »Fifou«) geführt. Wir durften ihn persönlich kennenlernen bei unserem Besuch im Hotel. Er ist ein herzlicher Gastgeber, ausgewiesener Weinkenner und engagiert sich aktiv für den Naturschutz, etwa zum Schutz der Buckelwale.
Mantis Soanambo Hotel auf Sainte-Marie
Einladender Pool im Mantis Soanambo Hotel direkt an der Westküste von Sainte-Marie.

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Welt Explorer Team
Wir sind die Welt Explorer – ein Reiseblog für Weltentdecker. Die Welt kann vor der eigenen Haustür anfangen, in der Heimatstadt oder auf dem Lieblingsberg. Man braucht gar nicht weit zu gehen für eine Entdeckungstour. Doch unser Planet ist gross, das Fernweh ebenso. Unsere Passion ist das Reisen und Entdecken, fremde Länder und Kulturen kennenzulernen. Wir publizieren Anekdoten, Reisegeschichten, Reiseberichte, Reportagen und Reisefotos über die erlebten Abenteuer.